Geschrieben David Meyer

Rahmenvereinbarung serielles und modulares Bauen

MBN erhält Zuschlag im europaweiten Wettbewerb

Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen hat im europaweiten Wettbewerb für die „Rahmenvereinbarung serielles und modulares Bauen“ am 29. Mai 2019 neun Bietern, u. a. auch der ARGE MBN und Patriarche, den Zuschlag erteilt. Dazu hat der GdW als Initiator der Ausschreibung im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bundesbauministerium, dem Hauptverband der Bauindustrie und der Bundesarchitektenkammer eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Bei den neun Bietern handelt es sich um:

  • ARGE MBN Bau AG und Patriarche, Georgsmarienhütte
  • Lechner Immobilien Development GmbH, Uehlfeld
  • AH Aktiv-Haus GmbH, Stuttgart
  • Max Bögl Modul AG, Neumarkt
  • Goldbeck Ost GmbH & Goldbeck Nordost GmbH, Ludwigsfelde
  • ALHO Systembau GmbH, Friesenhagen
  • Solidbox GmbH, Heek
  • Lukas Lang Building Technologies GmbH, Wien
  • Hullak, Rannow, Züblin Ulm/Neu-Ulm, Neu Ulm

Wohnungsunternehmen aus ganz Deutschland erhalten mit der Vereinbarung die Möglichkeit, ihre Wohnungsneubauprojekte schneller, kostengünstiger und in hoher Qualität zu realisieren. Die Zeitersparnis ergibt sich insbesondere dadurch, dass Teile der Projektausschreibung und -vergabe sowie der Planung eines vorgesehenen Wohnungsbaus durch die Rahmenvereinbarung vorweggenommen werden – und durch kürzere Baustellenzeiten dank der Vorfertigung von Bauteilen. Aus den neun Angeboten des neuen Rahmenvertrags können Wohnungsunternehmen das für sie passende Modellgebäude auswählen, das anschließend in erster Linie nur noch an das vorhandene Grundstück angepasst werden muss.

Die Angebotspreise für die neun innovativen Modellgebäude liegen unter den durchschnittlichen Herstellungskosten für Mehrfamilienhäuser in Deutschland. Die in der Rahmenvereinbarung festgeschriebenen Preise gelten für fünf Jahre. Skaleneffekte sind bei Mehrfachbeauftragung eines Modellgebäudes im Angebot enthalten.

Wohnungswirtschaft unterzeichnet in Berlin Rahmenvereinbarung für neun serielle und modulare Wohnungsbaukonzepte (Bildquelle: GdW, Tina Merkau)