Geschrieben David Meyer

Grundsteinlegung Erweiterung Landkreishaus in Osnabrück

Neuer Anbau an Kreishaus am Schölerberg bringt 120 Büros auch für Gesundheitsdienst von Stadt und Landkreis

Das Kreishaus am Osnabrücker Schölerberg wird größer: Um dem gestiegenen Bedarf an Bürofläche Rechnung zu tragen, erweitert der Landkreis Osnabrück sein Verwaltungsgebäude. In Zukunft werden hier auch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit kurzen Wegen zentral zusammenarbeiten, die derzeit noch an anderen Standorten untergebracht sind. Landrat Michael Lübbersmann legte jetzt gemeinsam mit Vertretern von Politik, der kreiseigenen Beteiligungsgesellschaft BEVOS sowie dem Totalunternehmer MBN den Grundstein für den Anbau, der noch in diesem Jahr bezogen werden soll. Neben den obligatorischen Euro-Münzen, der aktuellen Tageszeitung und Pläne vom Bauprojekt, die in der Zeitkapsel versenkt wurden, verewigte sich jeder Teilnehmer der Grundtseinlegung mit einer Unterschrift auf der Zeitkapsel.

Bauen für die Zukunft: Den Grundstein für den Anbau an das Kreishaus am Schölerberg in Osnabrück ist gelegt. Tatkräftigen Anteil daran hatten (von links) der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Rehme, Torben Stumpe (Vorstandsmitglied MBN), Peter Schone (BEVOS), Tobias Wallenhorst (Projektleiter MBN) und Landrat Michael Lübbersmann

Zur Vorgeschichte: Nachdem der Kreistag im Juni 2017 die Entscheidung zur Erweiterung des Kreishauses getroffen und die BEVOS GmbH mit der Durchführung beauftragt hatte, fand ein europaweites Ausschreibe- und Vergabeverfahren statt, bei dem sich die MBN Bau AG durchsetzen konnte. Der Landkreis wurde bei dem Ausschreibungs- und Vergabeverfahren und wird weiterhin beim Baumanagement durch das Büro Assmann aus Münster begleitet. Mit dem neuen Anbau werden sowohl für die Beteiligungen des Landkreises als auch für die Kreisverwaltung selbst 120 neue Büros mit einer Bruttogeschossfläche von mehr als 4.600 Quadratmetern erstellt. In Zukunft werden hier die Volkshochschule Osnabrück-Land, die kommunale Arbeitsvermittlung Maßarbeit und die Wirtschaftsförderung des Landkreises neue Arbeitsplätze und bürgerfreundliche Rahmenbedingungen vorfinden. Mit dieser Erweiterung reagiert die Kreisverwaltung auf die seit Jahren bestehende Raumnot im Kreishaus, die sich insbesondere durch einen großen Zuwachs an Aufgaben ergeben hat.

Außerdem können in dem Anbau die bisher getrennten Bereiche des Gesundheitsdienstes für den Landkreis und die Stadt Osnabrück am Standort Schölerberg zusammengefasst werden. Die Stadt Osnabrück wird als Folge den Standort „Haus der Gesundheit“ an der Hakenstraße in Osnabrück aufgeben.