Geschrieben David Meyer

Richtfest NORDFROST in Versmold

MBN erweitert Versmold Standort in Arbeitsgemeinschaft

Am 7. März 2019 wurde bei NORDFROST in Versmold mit dem Richtfest die bauliche Erweiterung des Standortes im Beisein von gut 250 Gästen gefeiert. Mitarbeiter der NORDFROST, Verantwortliche der ausführenden Firmen, am Bau beteiligte Handwerker, Kunden, Nachbarn sowie Vertreter von Verwaltung und Feuerwehr erlebten den Richtspruch des MBN-Poliers, Bernd Lömker, der den Bau taufte und schließlich mit dem Richtkranz krönte. NORDFROST-Chef und Bauherr Horst Bartels füllte zum Dank den Eimer mit einem Obolus für die Handwerker der unterschiedlichen Gewerke, die von den Generalunternehmern Ludwig Freytag und MBN eingesetzt werden.

Deutliche Erweiterung der Lager- und Schockfrostkapazitäten

Das neue Tiefkühlhaus in Versmold wird im Juni in Betrieb gehen und erhöht die Lagerkapazität der Niederlassung um 15.000 Palettenstellplätze von bisher 20.500 auf dann 35.500 Stellplätze, womit die bundesweite Kapazität des Familienunternehmens dann auf 775.000 Stellplätze steigt. Acht neue Froster für das Einfrieren von täglich 300 Tonnen Frischware kommen bei NORDFROST in Versmold hinzu, so dass hier künftig rd. 500 Tonnen pro Tag gefrostet werden können. Zusammen mit dem neuen 1.200 qm großen Hygienebereich vergrößert sich die Kapazität der Niederlassung im Bereich der Lebensmittelbearbeitung wesentlich.

Neubau von Verwaltung, Weißbereich und Maschinenhaus

Das neue vierstöckige, großzügige Verwaltungsgebäude wird bereits im Mai bezogen. Das ebenfalls im Aufbau befindliche Maschinenhaus versorgt die Neubauten mit Strom, Wärme und Kälte. Es beherbergt neben der Kälteanlage drei erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke (BHKW) mit insgesamt 2680 KW elektrischer Leistung zur Energieerzeugung sowie eine Netzersatzanlage. Damit wird der gesamte Neubau auf 10.000 qm überbauter Fläche im sogenannten „Inselbetrieb“ autark, also ohne Anschluss an das öffentliche Energienetz, versorgt. Mittels Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung wird die Abwärme der BHKW im Absorptionsverfahren umweltschonend, unter signifikanter Senkung des CO2-Ausstoßes, in Kälte gewandelt. Diese wird zum Betrieb des Tiefkühlhauses verwendet.