Neugestaltung Bahnhofsumfeld in Wuppertal-Döppersberg

War der Bereich Döppersberg in Wuppertal vor einigen Jahren ein unübersichtlicher und wenig attraktiver Verkehrsknotenpunkt, so hat die Stadt Wuppertal diesen Bereich nun umfangreich mit Blick auf Aufenthaltsqualität und Funktionalität modernisiert.

Zahlen & Fakten

Projektdetails

 Projektbezeichnung Neugestaltung Bahnhofsumfeld
Ort Wuppertal-Döppersberg
1 Flächen- und Rauminhalte 15.000 m² | 52.500 m³
Z Fertigstellung 2018

Beschreibung

Endlich Glanzlicht der Stadtentwicklung

War der Bereich Döppersberg in Wuppertal vor einigen Jahren ein unübersichtlicher und wenig attraktiver Verkehrsknotenpunkt, so hat die Stadt Wuppertal diesen Bereich nun umfangreich mit Blick auf Aufenthaltsqualität und Funktionalität modernisiert. Mit den Baumaßnahmen wurde ein Bahnhofsvorplatz mit hohem städtebaulichen Wert geschaffen. Eine Fußgängerbrücke mit Einzelhandelsgeschäften schließt das Bahnhofsumfeld ebenerdig an die Wuppertaler Fußgängerzone an. Hierzu wurde die Bundesallee B7 vor dem Bahnhof um sechs Meter abgesenkt. Das Projekt mit einem 10.000 m² großen Baufeld gehört zu den herausragenden Modernisierungsvorhaben der Stadt Wuppertal. In einer ARGE haben wir den Bau einer Mall als barrierefreien Zugang zu den Bahngleisen und eines zweigeschossigen Parkdecks bei einem Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro (netto) realisiert.

Der verglaste Bahnhofsvorbau aus den 1960er Jahren wurde abgerissen, um den Platz vor dem historischen Empfangsgebäude auf zwei Ebenen neu zu gliedern und urban zu gestalten. Auf der unteren Ebene haben wir eine Mall mit 15 unterschiedlich großen Geschäftseinheiten errichtet, sie ersetzt die bestehende Bahnhofshalle. An die Mall grenzt das neu erbaute zweigeschossige Parkdeck mit 240 neuen PKW-Stellplätzen. Direkt über dem Parkdeck ist der neue Busbahnhof entstanden, z. T. besteht von hier ein direkter Zugang zu den Gleisen. Durch die Trennung von Individualverkehr und öffentlichem Verkehr gewinnt der Platz Sicherheit und der Busverkehr wird nicht gestört.

Die Natursteinfassade mit natürlich gewachsener Kruste, also der unverfälschten Kante des Natursteinblocks, fügt die Mall und das Parkdeck zu einem harmonischen Ensemble zusammen. Beim Bau der Natursteinfassade wurden die Steine ähnlich einem Stecksystem horizontal auf Rohren aufgefädelt, um das Fassadenraster mit Öffnungen zu schaffen. Im Bereich der Mall ist die Fassade darüber hinaus geprägt von großflächigen Pfosten-Riegel-Elementen und Bereichen aus Schwarzstahl-Blechplatten. In ihrem Innenraum tragen elegante Stahlstützenkränze mit Tageslichtöffnungen die Decke mit einer Spannweite von 50 m. Der örtlich gegossene Terrazzobelag der Mall vermittelt gemeinsam mit der hellen Deckengestaltung und den Stahlstützenkränzen einen hochwertigen, freundlichen Eindruck.

Die Bodenbeschichtung im Parkdeck erfolgte auf ca. 5.000 m² nach dem Standard OS 8. Das Schutzsystem sorgt dafür, dass Schadstoffe wie in Wasser gelöste Tausalze nicht in den Beton eindringen. Weitere ca. 5 000 m² Bodenfläche wurden mit einer OS 11-Beschichtung versehen, die zusätzlich rissüberbrückende Eigenschaften bietet. Die Deckenstärken betragen im Parkhaus bis 80 cm. Während der Bauzeit wurde zusätzlich ein Sprinklersystem eingeplant und eingebaut. Bei den Baumaßnahmen wurden unter anderem 18.000 m³ Beton, 3.000 t Stahl, 1.000 m² Natursteinfassade und 590 m² Glasfassade verbaut.

 

Kategorien

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 Ansprechpartner

„Alles aus einer Hand – Wir decken den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie von der Planung über die Realisierung bis zum Facility Management ab.“

Stefan Schröder
Niederlassungsleiter GMHütte I

 Projektadresse

Döppersberg 37

42103 Wuppertal

Deutschland

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