Am 23. Juni 2026 wurde auf dem Campus der Universität Paderborn Richtfest für die Neubauten Z1 und Z2 gefeiert. Als Generalunternehmer verantwortet MBN die Umsetzung des Projekts im Auftrag des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW. Mit dem Abschluss der Rohbauarbeiten ist bei einem der größten Neubauprojekte der Universität ein wichtiger Meilenstein erreicht.
Die beiden viergeschossigen Ersatzneubauten entstehen auf einer Campuserweiterungsfläche am Mersinweg und ersetzen die bestehenden Gebäude P1 sowie P4 bis P7. Auf 43.000 m² Brutto-Grundfläche entstehen moderne Flächen für Forschung, Lehre und wissenschaftlichen Austausch. Der westliche Neubau Z1 ist für die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik vorgesehen, der östliche Neubau Z2 für die Fakultät für Maschinenbau.
Architektonisch verbinden eine durchgängige Magistrale und eine mehrgeschossige Brücke die beiden Gebäude zu einem zusammenhängenden Ensemble. Entlang der Erschließungsachse entstehen Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche, die Begegnung und Austausch auf dem Campus fördern.
Im Rahmen des Richtfests wurde seitens des BLB NRW besonders der schnelle Baufortschritt hervorgehoben, denn nur rund zehn Monate nach der Grundsteinlegung konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Auch die Qualität der bisherigen Bauausführung und die enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten wurden ausdrücklich gewürdigt. Das Projekt gilt damit als Beispiel dafür, wie anspruchsvolle Hochschulbauten effizient, nachhaltig und partnerschaftlich umgesetzt werden können.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Vorhaben Maßstäbe. Rund 80.000 Tonnen felsiger Bodenaushub wurden im regionalen Materialkreislauf wiederverwendet. Ergänzend sind Photovoltaikanlagen, extensive Dachbegrünungen, die Nutzung der Abwärme des benachbarten Hochleistungsrechenzentrums sowie der energetische Standard Effizienzgebäude 40 vorgesehen.

